Projekt zur Errichtug von Öfen und Brunnen in den Waisenhäusern in Togo.
Als PaoloGiovanni Monformoso dort war hat er festgestellt, dass viele Dinge zu vollbringen sind: es fehlt viel, fast alles. Dort befinden sich zwei religiöse Gemeinschaften, bestehend aus aussergewöhnlichen Personen, wie Schwester Marthe, welche die Führung der drei Waisenhäuser übernommen hat und Don Emanuele. Die Gemeinschaft von Don Emanuele wird durch der Organisation “Amici di Don Emanuele” (Freunde von Don Emanuele) seit zwanzig jahren unterstützt.
Die gibt 3 wichtige Waisenhäuser:
Notse-Kpedome: 54 Kinder zwischen 0 und 5 Jahren, Vollwaisen, von 3 Schwestern und 15 Frauen des Dorfes betreut (die Frauen-Maman -in allen Waisenhäusern- arbeiten dort elf Monate im Jahr, sieben Tage pro Woche, vierundzwanzig Stunden pro Tag. Sie verdienen 22 Euro pro Monat für elf Monate, denn das Monat, welches sie zuhause verbringen wird in Togo nicht bezahlt). In Notse gibt es einen Brunnen und der Unterhalt und die Lehrmittel werden durch die Fernadoption garantiert.
Kovie: Zirka 22 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren, im Grundschulalter. Hilfeleistung bieten 2 Schwestern und 2 Frauen
Tohoun: Zirka 50 Kinder (zusätzlich die gleiche Anzahl im Nachbardorf, immer jedoch von den Schwestern betreut) verschiedener Altersstufen und auch behinderte Kinder. Hilfeleistung bieten drei Schwestern und einige Frauen des Dorfes, es fehlen Betten, elektrischer Strom, Tische und Stühle
Die Waisenhäuser in Kovie und Tohoun haben keinen Brunnen, nur eine Zisterne für das Regenwasser, welches in der Regenzeit gesammelt wird. Die Regenzeit endet Ende Oktober und es regnet nicht mehr bis Mai/Juni: Mitte Dezember ist das Regenwasser in den Zisternen aufgebraucht (man sieht die Zisterne und die Armut) von Kovie.
In Notse wird ein grosser Backofen, zum backen von Brot für die Kinder des Waisenhauses und diese des Nachbardorfes benötigt (Unser Mitarbeiter Paolo Monformoso hat mit einem Container gemeinsam mit der Organisation von Don Emanuele Reis und anderen Lebensmitteln gesandt)
Um das Überleben dieser armen Waisenkinder sicherzustellen hat Children First beschlossen Brunnen und Backöfen zu realisieren und die Anzahl der Waisenhäuser zu erhöhen und die bestenden zu renovieren. Wir sind erst am Anfang und es gibt viel zu tun! Am 27 Dezember ist PaoloGiovanni Monformoso abgefahren, um eine Backofen und Brunnen mit dem Bohrer zu erstellen, wo es der Untergrund notwendig macht. Brunnen können von Hand gebaut werden, wenn es der Boden erlaubt, in Kovie und Tohoun aber ist der Boden felsig, daher müssen die Brunnen gebohrt werden; in den Dörfern Abala e Sokodè, auch hier besteht die Notwendigkeit von Wasser für die Allgemeinheit, hingegen könnte es möglich sein einen Brunnen nur von hand zu graben. Leider jedoch hat er, bei seiner letzten Reise im April/Mai 2008 feststellen müssen, dass die Bohrungen keinen richtigen Brunnen ans Tageslicht gebracht haben, sondern, dass es sich nur um ein "scheinbare" Wasserader handelte (siehe "Aktueller Bericht von P.G. Monformoso"). Es hat uns sehr traurig gestimmt zu erfahren, dass dort, in Kovie, der Erdboden sehr felsig ist und daher ein Bau eines Brunnes, auch für die Zukunft, leider fast unmöglich ist. Unser Vorhaben ist es jedoch einen Backofen zu bauen.
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Das Umfeld des Dramas
Der afrikanische Staat im Saharagürtel, welcher an den Golf von Guinea (Skalvenküste) grenzt. Ein kleiner schwach bevölkerter Landstrich, der an Benin, Ghana und Burkina-Faso grenzt. Deutsche Kolonie von 1884 bis 1918, Jahr in dem das Land französische Kolonie wird. Die Unabhängigkeit ist1963 erklärt worden, es entstand der Staat Togo. Für mehr als 38 Jahren wurde der Staat vom General Gnassingbé Eyadéma geführt, diesem folgte im April sein Sohn Faure Gnassingbé. Noch heute wird die damalige Wahl infrage gestellt; es führte zu Aufruhr, Unfällen und Flüchtlingswellen. Das Land erstreckt sich längs des Äquators und hat ein tropisches Klima; es wird in 5 Regionen eingeteilt. Die wirtschaftliche Haupteinnahmequelle liegt in der Landwirtschaft; es werden Phosphate und Eisen abgebaut; wenig Industrie konzentriert sich um die Hauptstadt Lomé. Die Einwohnerzahl liegt bei etwas mehr als einer Million, Freihafen und Verkehrs- und Handelsknotenpunkt nach Burkina-Faso. Diese Stadt stellt die tragende Säule des Landes dar; hier verläuft auch die Hochspannungsleitung, vom Fluss Mono kommend; hier findet man das einzige hydroelektrische Wasserwer, welches Strom auch für Benin liefert. Seit zwei Jahren reicht die Stromproduktion nicht mehr aus und die immer häufiger werdenden Stromunterbrechungen blockieren die Aktivitäten und die Entwicklung; die Verwendung von Stromerzeugergruppe findet immer häufiger Anwendung und die Luft wird dadurch, vor allem in der Hauptstadt gesundheitsschädlich.
Die Hauptorte verteilen sich längs der zirka 700 Kilometer langen asphaltierten Strasse, welche das Land durchquert. Diese werden mit Strom beliefert, auch wenn noch nicht alle Haushalte davon Nutzen tragen können; andere weniger wichtige Dörfer, aber von grösserer Anzahl liegen von der nationalen Strasse entfernt: Hier fehlt der elektrische Strom und man kann diese nur über Zugangswege, während der Regenzeit nicht benutzbar, erreichen. Die Wirtschaft des Landees steht still, das Fehlen von Verkehrsverbindungen hindert die Weiterentwicklung.
Es fehlt an ärtztlicher Versorgung, fast gänzlich abwesend, landwirtschaftliche Geräte fehlen und die Viehwirtschaft ist unterentwickelt, was zu Unterernährung und Fehlernährung der Bevölkerung führt. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei 53 Jahren (in Italien 77), die Kindersterblichkeit liegt bei 95 Kindern auf 1000 (in Italien 7), es gibt 9 Ärtzte auf 100.000 Einwohner (in Italien 170)...diese Daten sind für uns nur Zahlen, di man beim Lesen schnell überfliegt. Wir sollten uns aber in die Personen versetzen, die dort leben, wo diese Daten nicht nur Zahlen sind, sondern der Realität des täglichen Lebens entsprechen. Die Unterstützung von in Schwierigkeit befindlichen Jugendlichen, Waisen, Behinderten, liegt derzeit alleinig in den Händen von kirchlichen Organisationen oder mit diesen in Zusammenarbeit wirkenden Vereinen; der Staat ist gänzlich abwesend.
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Den ersten Brief von Paolo Giovanni Monformoso aus Afrika in italienischer Sprache (formato pdf) herunterladen:
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