Hilfe für medizinische Behandlung für die Libanon-Kriegskinder
Der Krieg, der im Sommer 2006 den Libanon erschüttert hat, hat eine tiefe Wunde in diesem Land hinterlassen.
Vom 2. bis 10.03.2007 hat die Vorsitzende von Children First einige Gebiete im Süden des Landes besucht und dabei festgestellt, dass die Anzahl der Opfer dieses Krieges, besonders der unschuldigen Kinder, weiter wächst, obwohl der "Waffenstillstand" im August 2006 erfolgte.
Der Grund liegt darin, dass insbesondere der Süden von Streubomben und sonstigen nicht detonierten Sprengkörpern heimgesucht wird (zur Zeit wird die Zahl dieser Sprengkörper auf über 100.000 geschätzt.)
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Rasha, 16 Jahre alt, hat das linke Bein verloren.
Ihr Oberkörper ist mit furchtbaren Narben entstellt |
Der Krieg ist vorbei, aber die Gefahr lauert vor der Tür.
Im Libanon riskieren Kinder jeden Tag, Opfer von schweren Verletzungen und grausamen Verstümmelungen zu werden, die ihnen die Chance nehmen, ein normales Leben zu führen.
Dieses Leben in ständiger Gefahr ist die Ursache von unheilbaren psychischen Schäden bei diesen kleinen Opfern. Fußball spielen, Versteck spielen oder sich einfach im Grünen austoben ist einfach zu gefährlich. Obwohl unschuldig, sind diese Kinder gezwungen, zu Hause eingesperrt zu bleiben.
Children First betreut und finanziert die medizinische Behandlung von über 20 schwer verstümmelten bzw. verletzten Kindern mit Einsatz von Fachärzten und Physiotheraupeuten, sowie mit Maßnahmen der konservativen und plastischen Chirurgie.
Die medizinische Behandlung erfolgt sowohl vor Ort in Beirut, in entsprechenden Krankenhäusern, als auch durch Überführung der Patienten nach Italien.
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| Ayat Ali Shokair, 12 Jahre alt, wurde durch eine Explosion bei einem Luftbombardement entstellt. |
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| Mohamad Al Haj Moussa, 11 Jahre alt: ein kleiner palestinensischer Flüchtling, der beide Beine verloren und grausame Brandwunden auf dem ganzen Körper hat. |
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| Mahdy, 5 Jahre alt, hat durch eine Streubombe eine Narbe bekommen, die seine Bewegungen einschränkt und ihm dadurch großes Leiden bereitet. |
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| Ghadir Cheaito, 15 Jahre alt, hat im Gesicht noch Metallsplitter einer Streubombe. |
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